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Gauting Indians - Geschichte
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1991: Die Geschichte der Gauting Indians beginnt 1991 an den Projekttagen des Otto-von-Taube Gymnasiums in Gauting, bei denen es eine Gruppe Baseball gab, in der sich einige Baseball interessierte Schüler unter der Leitung vom späteren Bundesliga Spieler Florian Deisenhofer trafen. In diesen vier Tagen wurde der Grundstein für den Baseballsport in Gauting gelegt. Diese Gruppe bestritt schon im ersten Jahr diverse Freundschaftsspiele gegen verschiedene Baseball-Clubs in und um München.
1992: Offiziell wurden die Gauting Indians (als die Abteilung Baseball des TSV Gauting) dann am 1.1.1992 mit damals 15 Mitgliedern gegründet. Schon im ersten Jahr ihrer Teilnahme am offiziellen Spielbetrieb konnten die Indianer ihren ersten großen Erfolg verbuchen. In der Saison 1992 belegten sie in der Landesliga Gruppe A ohne Punktverlust den ersten Platz und schafften schließlich auch den Aufstieg in die Bayernliga. In der Saison 1993 erreichten die Gauting Indians mit dem Klassenerhalt das selbst gesteckte Saisonziel. Dank des stetigen Wachstums der Abteilung fanden sich genug Interessierte, um ab diesem Jahr ein Jugendtraining anbieten zu können. 1994 absolvierte die Herrenmannschaft nicht nur ihre zweite Saison in der Bayernliga, sondern steht auch erstmals in der Endrunde des Bayernpokals. Neben der Herrenmannschaft werden in dieser Saison noch eine Junioren-, zwei Jugend- und eine Softballmannschaft für den offiziellen Spielbetrieb gemeldet. Damit zählen die Gauting Indians bereits zwei Jahre nach ihrer Gründung zu den größten Baseballvereinen in Bayern! 1995: Mit der Gründung der zweiten Herrenmannschaft im Jahre 1995 waren nun sechs Teams der Gauting Indians in den verschiedenen Ligen des BBSV vertreten. In diesem Jahr erzielte die erste Herrenmannschaft mit dem Titel des bayrischen Vizemeisters den bis dahin größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Im Nachwuchsbereich konnten mit dem Erreichen des dritten Platzes bei den deutschen Schülermeisterschaften ebenfalls erfreuliche Ergebnisse verzeichnet werden. In diesem Jahr hatten die Gauting Indians mit der Teilnahme an einem Drei-Länder-Turnier in Ungarn ihren ersten Auftritt auf dem internationalen Parkett. Die Suche nach einem geeigneten Grundstück für einen, den offiziellen Anforderungen des DBV entsprechenden Platz waren schließlich auch erfolgreich und so konnte in diesem Jahr mit den Planungen für den Würmtal Baseball Park begonnen werden.
1996: Nach mehreren erfolgreichen Jahren in der Bayernliga schafften die Gauting Indians in der Saison 1996 im Nachrückverfahren den Aufstieg in die zweite Baseball-Bundesliga, in der sie lange zu einer festen Größe geworden sind. Als Tabellenzweiter folgte n die Indians den Memmelsdorf Barons in die 2. Bundesliga SüdOst. 1997: Auch diese Saison verlief einmal wieder recht erfolgreich. Die erste Herrenmannschaft konnte den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga sichern (Platz vier mit 19 Siegen und 13 Niederlagen). Leider war die zweite Herrenmannschaft in der Aufstiegsrunde nicht erfolgreich und verpaßte die Chance auf den Aufstieg in die Landesliga. 1998: Durch den Wechsel der kompletten Softballmannschaft der München Academics zu den Gauting Indians war es 1998 erstmals möglich zwei Softballmannschaften für den Spielbetrieb zu melden. Seit der feierlichen Eröffnung durch den Generalkonsul der USA im Juli dieses Jahres finden die Heimspiele der Gauting Indians im Würmtal-Baseball-Park an der Leutstettener Straße statt. In dieser Saison schaffte die zweite Herrenmannschaft mit tatkräftiger Unterstützung des Juniorenteams endlich den Aufstieg in die Landesliga. Den größten Erfolg erzielte in diesem Jahr aber unsere Jugendmannschaft, die bei den deutschen Meisterschaften in Bonn den ersten Platz belegte und als erste bayrische Jugendmannschaft den Meistertitel nach Bayern holen konnte. Damit hat sich die jahrelang erfolgreiche Jugendarbeit (v.a. durch Andrew Kalnins) auch auf Bundesebene ausgezahlt. Die erste Mannschaft belegte mit 16 Siegen und 20 Niderlagen den sechsten Platz in der 2. Bundesliga Süd. 1999 wurden die Indians mit dem in Höhe von 10.000,- DM dotierte Grüne Band der Dresdner Bank für vorbildliche Talentförderung ausgezeichnet. Am 20. und 21. Februar 1999 fanden in Gauting zudem die ersten deutschen Meisterschaften im Indoor-Baseball statt. An diesem Großereignis, dass seitdem jährlich in Gauting stattfindet, nahmen 58 Mannschaften aus ganz Deutschland mit insgesamt über 600 Aktiven teil. Hier waren die gastgebenden Indians in drei der vier Kategorien siegreich. Die Herren-, Junioren- und Jugendmannschaften belegten jeweils den ersten Platz, bei den Damen reichte es beim Softball "nur" zu Platz drei. Die erste Mannschaft leiste sich erstmals einen ausländischen Coach, den Kanadier Mike Couliard und belegte mit 20 Siegen und 16 Niederlagen trotzdem nur den 6. Platz.
2001: Nachdem die erste Mannschaft der Indians 2001 um den den Abstieg kämpfte, musste zum ersten Mal während der Saison ein Trainer der Indians entlassen werden. Vor dem entscheidenden letzten Spieltag gegen Füssen musste Coach Clemens Dauster beurlaubt werden. Nach einem Sieg konnte Platz 8. und der Klassenerhalt gefeiert werden. 2002 gelang der 2. Herrenmannschaft der Wiederaufstieg in die Landesliga. Die Schülermannschaft musste sich erst im Finale um die Bayerische Meisterschaft knapp geschlagen geben. Dagegen konnte das Jugendteam die Bayerische Meisterschaft deutlich für sich entscheiden und durfte damit bereits zum dritten Mal den Freistaat auf der Deutschen Meisterschaft vertreten. Dort unterlag man erst im Finale knapp gegen die Paderborn Untouchables und musste sich mit der deutschen Vizemeisterschaft zufrieden geben. Schon damals zählten die Gauting Indians mit rund 140 Mitgliedern und 6 Mannschaften im offiziellen Spielbetrieb weiterhin zu den drei größten Baseball-Vereinen in Bayern. 2003 meldeten die Indians neun Mannschaften am Spielbetrieb an. Unter Coach Matthew Laack und mit dem Italoimport Francesco Vitocco gelang über den Umweg Relegation endlich der ersehnte Aufstieg in die 1. Bundesliga. Dagegen meldeten die Damen sich freiwillig von der Bundesliag in die Bayernliga zurück und belegten einen zufriedenstellenden 3. Platz. 2004: Erstmals in der Bundesliga wurden die Indians durch den langen Winter mit der kurzen Vorbereitung kalt in der ersten Bundesliga 2004 erwischt und kämpften von Anfang an gegen den Abstieg. Erst im letzten, dem 40. Spiel, konnte der Relegationsplatz gesichert werden. Die anschließenden Relegationsspiele gegen den 2. der 2. Bundesliag, die Ladenburg Romans, gewannen die Indians sicher. Die zweite Herrenmannschaft schaffte den Aufstieg in die Bayernliga. Am Ende der Saison löst sich die Damenmannschaft der Indians auf und ein Neuanfang muss gestartet werden. 2005 konnten die Indians somit keine Damenmannschaft am Spielbetrieb melden. Trotzdem schickten die Indians acht Mannschaften ins Rennen (davon fünf Jugendmannschaften!). Die ersten Mannschft unter der Leitung von Headcoach Michael Almstetter spielte teilweise furios und hatte lange Chancen sich für die Playoffs zu qualifizieren. Unterstützt durch die Importe Ben Regan, Tristian McDonald und Ryan Crotin belegten die Indians mit 19 Siegen und 21 Niederlagen den guten sechsten Tabellenplatz. Auch die zweite Mannschaft spielte erfolgreich in der Bayernliga und belegte einen sicheren 4. Platz. 2006: Durch die zahlreichen Abgänge hatte die erste Mannschaft das erwartet schwierige Jahr. Wieder erwischte der lange Winter die Indians in der Saisonvorbereitung: Die ersten Ligaspiele mussten wegen Schnee im Würmtal-Baseball-Park ohne Training im Freien auswärts bestritten werden: Dennoch erzielte das Team verstärkt durch die Amerikaner Douglass Beck und Ausnahmepitcher Eddie Aucoin den 6. Platz (14 Siege und 24 Niederlagen) in der 1. Bundesliga Süd. Die zweite Mannschaft wurde unter Trainer Alexander Heidinger Bayerischer Meister (1. Platz Bayernliga mit 25 Siegen und nur 3 Niederlagen), verzichtete aber auf den Aufstieg in die Regionalliga. Auch eine Damenmannschaft startete wieder im Spielbetrieb in der Landesliga.
2007: Trotz gutem Kader, hervorragender Pre-Season und einem Auswärtssieg beim späteren deutschen Meister Mainz verlies in einer sprichwörtlichen Nacht-und-Nebel-Aktion Headcoach Christopher Taddonio nach dem ersten Spieltag die Indians. Bernard Markusic übernahm anschließend die Leitung der 1. Herrenmannschaft und erreichte unterstützt durch die Importe Chris Newman und Jason Nancarrow den 7. Platz (11 Siege und 27 Niederlagen). Die daraus resultierenden Relegationsspiele gegen die Ingolstadt Schanzer zum Erhalt in der ersten Bundesliga wurden souverän gewonnen. Die Damenmannschaft mit Trainerin Cosima Freund machte in der Landesliga erfreuliche Fortschritte, dagegen verabschiedete sich die 2. Herrenmannschaft unter der Leitung von Christopher Howard mit dem 7. Platz in die Landesliga.
2008: Auch in diesem Jahr belegten die Indianer nur den 7. Platz in der 1. Bundesliga Süd (13 Siege; 25 Niederlagen). Das Team von Headcoach Ryan Garcia besiegte knapp in der obligatorischen Relegation die Bad Homburg Hornets. Die zweite Herrenmannschaft erzielte mit Trainer Benedikt Weissenberger den Aufstieg in die Bayernliga. Dagegen verpasste die Damenmannschaft von Cosima Freund knapp den Aufstieg aus der Landesliga in die Bayernliga. |
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